- Über Judo
Ju = Sanftheit/Nachgeben
Do = Weg/Grundsatz
Judo = Weg des Nachgebens/Sanfter Weg
Judo wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Jigōrō Kanō (1860 - 1938) entwickelt. Zudem war er der Gründer und erster Präsident des japanischen Amateursportverbandes und ein Mitglied des IOC (Internationales Olympisches Komitee).
Er begann mit dem Training von Jujutsu bei verschiedenen namhaften Meistern. Nachdem jeder Meister die Techniken vor einem anderem Hintergurnd lehrte sortierte und sammelte Kanō Techniken aus dem Jujutsu die folgendem Prinzip entsprechen:
"Der möglichst wirksame Gebrauch von geistiger und köperlicher Energie"
Alle anderen Techniken fielen weg und er nannte diese Sammlung Judo. Die Techniken von damals werden auch heute noch am Kōdōkan unterrichtet. Das Kōdōkan befindet sich in Tokio und ist die älteste Judo-Schule. Sie wurde im Jahr 1882 ebenfalls von Jigōrō Kanō gegründeten und bedeutet "Schule zum Studium des Wegs".
Diese Schule gibt weltweite Richtlinien für das Judo vor und achtet auf die Reinheit des Judo nach der Lehre von Kanō.
Das Training findet barfuß auf Matten statt. Die Farben der Matten sind traditionell Rot und Grün. Die moderneren Matten sind Gelb und Blau. Diese sind wie folgt aufgebaut.
Die Kampffläche (Gelb oder Rot) ist im Quadrat 4 x 4 bis 6 x 6 Meter aufgebaut. Um dieses Quadrat herum liegen mehrere Reihen Blaue oder Grüne Matten (siehe Bild)

Um die Matten nicht zu verschmutzen oder zu beschädigen betritt man sie nur Barfuß oder mit speziell hierfür angefertigte Mattenschuhen.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 12. Juni 2011 um 09:35 Uhr - Ausrüstung
Um Judo ausüben zu können benötigt man nicht viel. Für den Anfang ist ein Trainingsanzug völlig ausreichend.
Dennoch sollte man sich früher oder später einen Judoanzug (Judogi) besorgen.
Der Judogi besteht aus einer Jacke und einer Hose.

Beides besteht aus sehr reißfestem Stoff. Um die Jacke zu fixieren benutzt man einen Gürtel, dessen Farbe gleichzeitig den Rang anzeigt.
Hier ein kleiner Auszug der Ränge/Gürtelfarben beim Judo:

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. März 2012 um 08:31 Uhr - Regeln
Hier bekommt Ihr einen groben Überblick über die Regeln beim Wettkampf.
Beim Wettkampf kann Judo in grundsätzlich in zwei Bereiche gegliedert werden: Stand- und Bodenkampf.
Ein Kampf dauert im Kinderbereich zwischen 2 - 4 Minuten und im Erwachsenenbereich 5 Minuten.
Ein Kampf beginnt immer im Stand. Mit einer Verbeugung zeigen sich die Kontrahenten gegenseitigen Respekt. Danach eröffnet ein Kampfrichter den Wettkampf mit dem Kommando "Hajime". (Eine Liste mit wichtigen japanischen Begriffen findet ihr unten auf dieser Seite)
Der Kampf kann vom Stand auch in den Boden übergehen. Umgekehrt ist das allerdings nicht möglich.
Im Stand hat der Judoka gewonnen, der seinen Gegner auf den Rücken wirft.
Im Boden gewinnt man, indem der Gegner auf dem Rücken 25 Sekunden festgehalten wird. Im Erwachsenenbereich kann der Kampf auch durch Hebeln des Arms oder Würgen beendet werden.
Nachdem der Kampfrichter den Sieger anzeigt, verbeugen sich die Kämpfer und verlassen die Matte.
Kampfrichterkommandos
Ha-Jime Kämpfen!
Matte Kampfunterbrechung
Osaekomi Ab diesem Kommando wird die Zeit im Festhalter gezählt
Wertungen
Koka 1 Punkt - Gegner fällt auf den Hintern (wird nicht mehr verwendet)
Yuko 2 Punkte - Gegner fällt auf die Seite
Waza-ari 5 Punkte - Gegner fällt auf weniger als 50% des Rückens
Ippon 10 Punkte - Gegner fällt auf mehr als 50% des Rückens
Shido Bestrafung
Hansoku-make Disqualifikation
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. Juni 2011 um 21:04 Uhr - Dojoregeln
Im Judo gibt es einige Verhaltensregeln an die sich ein Judoka halten muss:
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Judoka sind stets höflich, hilfsbereit und begegnen einander mit Respekt.
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Jeder trainiert mit jedem; auch die Großen mit den Kleinen und Mädchen mit Jungen.
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Die Judomatte wird GEMEINSAM auf- und abgebaut. Das heißt ALLE helfen mit.
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Finger- und Fußnägel sollten geschnitten sein um Verletzungen vorzubeugen.
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Ketten, Armbänder, Ohrringe und anderer Schmuck sind während des Trainings abzulegen.
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Ein Judoka nimmt immer Rücksicht auf seinen Übungspartner, sodass er sich nicht verletzt.
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Die Judoka hören auf die Anweisungen des Trainers.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 17:33 Uhr -












